ALS HÄTT DER HIMMEL DIE ERDE STILL GEKÜSST

Mit diesen Worte malt der romantische Dichter Joseph von Eichendorff seinen Lesern seit fast zwei Jahrhunderten ein Bild purer Sehnsucht vor Augen. Eine Sehnsucht, die vielen Menschen innewohnt. Er erzählt von einem Moment, in dem Himmel und Erde einander auf fast magische Weise begegnen, so dass der Himmel greifbar nah scheint. Auch in der Bibel lesen wir von Personen, die solche intime Begegnungen mit dem Göttlichen hatten. Momente, in denen Sehnsucht nach dem Himmlischen gestillt wird. Doch ist das besondere an diesen Begegnungen eben gerade, dass es nicht bei rein abstrakten Vorstellungen und Bildern bleibt. Es ist vielmehr ein ganz persönlicher Gott, der sich in der unmittelbaren Begegnung bestimmten Menschen offenbart. Er macht sich erlebbar und gibt etwas über seinen Charakter und sein Wesen Preis. Und solche Begegnungen zwischen Himmel und Erde, zwischen Menschen und dem Allmächtigen Gott bleiben nicht ohne Auswirkung im Leben der Protagonisten.

19.09.2021 Heiko Wenzel Der letzte Spaziergang (Garten)

Genesis 3, 1-13

 
26.09.2021 Alex Hettler Ringen mit Gott (Jakob)

Genesis 24

03.10.2021 Simon Maage Der Geringsten so nah. (Hagar) [Brunch Stream]

Genesis 16, 1-4

10.10.2021 Stephan Ertle Der Gott wie Feuer. (Dornenbusch)

Exodus 3, 1-5

24.10.2021 Daniel Stegner Meine Oase. (Elia)

1. Könige 19, 1-18

31.10.2021 Tobias Hundt Frieden in Zeiten des Krieges (Gideon)

Richter 6, 11-24